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zuletzt geändert: 16. 8. 2017
Donnerstag d. 3. August 2017

Flucht vom Schreibtisch

Es ist Sommer, warm, wenn auch etwas verregnet. Für mich heißt das vortragsfreie Zeit, aber nicht arbeitsfreie Zeit. Seit vielen Wochen sitze ich am Rechner, digitalisiere Dias, um sie in Zukunft zeitgemäß auch digital zu projizieren. Dann wird der nächste Winter vorbereitet, Termine gemacht, Verträge mit den Kulturhäusern durchgesehen, die nächste Reise so langsam in den Plan genommen usw. Da kann man schon mal des Schreibtisches und Computers überdrüssig werden.
Vor zwei Wochen bin ich in Richtung Osten "geflüchtet". Das Fahrrad wurde gepackt, der Hänger beladen und ab ging die Fuhre, rüber zu unseren östlichen Nachbarn, nach Polen. Einfach mal wieder unterwegs sein, unterwegs durch ein für mich sehr sympathisches Land. Eine Stadt hatte ich auf meinen vielen Polen reisen noch nicht besucht. Und so nahm ich die kleine Tour zum Anlass nach Torun zu fahren. Die sehr gut erhaltenen mittelalterliche Stadt war der Geburts- und auch der Wohnort von Nikolai Kopernikus, wurde im 13.Jh. vom deutschen Ritterorden gegründet und liegt an der Weichsel. Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. So war es auch auf dieser Minitour von etwas mehr als 1500 Kilometern. Es gab etliche schöne Begegnungen mit den freundlichen Polen aber auch mit Mücken und Nacktschnecken. Den Rückweg trat ich über die Ostsee an und bin heute am frühen Nachmittag wieder zu Hause eingetrudelt. Ein unerwartet schöner Abstecher. Aber letztlich ist es egal wohin..."einfach mal raus" heißt manchmal die Devise.

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Alles gepackt

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Durch die Dübener Heide

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In der Nähe von Beeskow

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Die A 13 im Regen

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Futtermais ist nur jung zu genießen

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Gedänkstätte Seelower Höhen

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Hier verläuft die Grenze zu Polen

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Richtungsanzeiger

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Erstes Nachtlager in Polen

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Er wollte unbedingt mit

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Frühstück

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Polens Wälder müssen voller Pilze sein

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Gegenverkehr im Regen

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Gastfamilie für eine Nacht

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Man bot mir den Wohnanhänger für die Nacht an

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Polnischer Fußgängerüberweg

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Kleiner "Bettler"

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Tourun ist geschafft

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Einzug in die Stadt des Kopernikus

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Kopernikusdenkmal vor den alten Rathaus

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Junge Pfadfinder

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Eselparade

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21 uhr gab es Hier Wasserspiele zur Musik

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Nächtlicher Blick über die Weichsel

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Bei Regen kam das Tarp zum Einsatz

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Die typischen Postkästen

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Entspanntes Radeln in Pommern

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An der Ostsee

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Deftiges Abendessen

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Die Paraglider werden startklar gemacht

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Ich war auf einen Trip in die Höhe eingeladen

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Rewal von oben

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Da entsteht selbst unterwegs noch Fernweh

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Wieder in Deutschland und auf Usedom

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Kleine Entschädigung für den Regenguss

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Mittlerweile sehr selten geworden: Der Trabant

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Schneckenalarm

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Havelfähre in Ketzin

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Letztes Bild des heutigen Tages


Mittwoch d. 5. Juli 2017

Besuch von der Insel

Seit einigen Jahren bin ich nun schon Mitglied bei "Warm Showers". Das ist eine Gemeinschaft für Radfahrer und Gastgeber und beruht auf Gegenseitigkeit. D. h. wenn ich unterwegs bin kann ich bei den Mitgliedern, die es rund um den Erdball gibt, Unterschlupf finden. Genauso können andere radreisende Kollegen bei mir anklingeln. Das ist allerdings in Jeßnitz, wo ich wohne sehr selten der Fall. Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir hier ein wenig abseits vom "Schuss" liegen. Gestern hatte ich seltene Gäste. Es waren Iain, Tobi und Ben aus England und Schottlad. Die Drei jungen Männer, alle 20 Jahre alt und Studenten, schliefen bei mir im kleinen Wohnzimmer. Wir hatten einen sehr schönen Abend. Heute Morgen steigen sie wieder auf ihre Räder, nachdem ich eines der Vehikel noch repariert hatte, und zogen weiter in Richtung Westen. Sei wollen von Berlin nach London fahren und benutzen hierfür größtenteils den Europaradweg R1. Der Besuch hat mich erinnert, dass es bei mir nun auch schon wieder ein paar Jahre her ist dass ich auf der "langen Meile" unterwegs war und es langsam wieder Zeit wird auch wieder mal anzuklingeln. Bleibt nur noch den Dreien eine gute Fahrt zu wünschen.

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Nach dem Früstück wird abgewaschen

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Heute morgen am Start

Montag d. 12. Juni 2017

Abenteuer fast vor der Haustür

Man muss nicht immer weit fahren um eine schöne Zeit zu haben. Vor etwa einem Jahr hatte Bernd, ein Kletterpartner, die Idee die Saale mit dem Faltboot zu bezwingen. Wir setzten in Naumburg ein und wollten damals bis zur Elbe vorstoßen. Leider sind wir nur bis zur Stadt Könnern gekommen und nahmen uns den Rest des Flusses für dieses Jahr vor. In den letzten Tagen waren wir wieder auf der Saale unterwegs und kamen in drei Fahrtagen sogar bis weit hinter Magdeburg. Auch die Elbe war wieder schön zu paddeln. Die Sonne schien, der Wind blies uns um die Nase und wir hatten nette Begegnungen und Gespräche. Allerdings war die Zeit, wie sooft viel zu kurz. Wenn es uns noch einmal vergönnt ist, so soll der nächste Trip mit meiner geliebten "Nocona" von Dessau nach Hamburg gehen. Man darf gespannt sein.

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Anmelden zur Schleusung

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Einfahrt in die Schleuse Alsleben

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Mystischer Abend an der Saale

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Sommer halt

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Bernburg vom Wasser aus

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Am Anleger in Bernburg

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Die Abende waren sehr gemütlich

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Die Arbeit eines Bibers

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Früstück bei bestem Wetter in der Natur

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Alles verstaut und es kann losgehen

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Bei Rückenwind wird gesegelt

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Der Magdeburger Dom taucht auf

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Unser letztes Nachtlager nördlich von Magdeburg

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Ein kommerzielles Schiff ist hier eher selten

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Heute morgen an der Elbe

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Das Gestänge ist schon verpackt


Sonntag d. 4. Juni 2017

Untrennbar unterwegs

Es war das Jahr 1985 als ich mir aus Sperrmüllrädern einen Tandemrahmen zusammenbaute. Die Idee war es im Zweierteam verbindlich zusammenzufahren und sich die Kräfte aufzuteilen. Schnell wurde das Tandemfahren zu einem Hobby und ich erreichte über die Jahre mit diesem Vehikel ohne Gangschaltung und besonderen Bremsen einen Kilometerstand von knapp 8000. Nach der Wende schweiße ich mir wieder aus alten Rahmen ein Tandem mit drei Gängen und besseren Bremsen zusammen. Damit gab es auch interessante Touren, hauptsächlich in Heimatnähe. Doch auch dieses Tandem entsprach dann nicht mehr dem Stand der Technik und wurde auch sehr anfällig.
Seit Kurzem nun steht ein Top Teil in meiner Werkstatt. Gebaut von der in Leipzig ansässigen Firma Rotor Bikes. mehr Info
Dieses Schmuckstück hat alles was das Radler Herz begehrt: 14 Gang Roloffnabe, zwei Kolben Hydraulik-Scheibenbremse, einen sehr steifen Rahmen und zwei stabile Gepäckträger. Da bin ich mal gespannt wo mich dieses Gefährt überall hinbringt. Bleibt nur zu hoffen dass mir mein Stoker (in) noch viele Jahre erhalten bleibt.

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Mein Tandem der 80er Jahre

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Das Nach-Wende-Model mit Hundeanhänger

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Studioafnahme bei der Fa. Rotor Bikes


Dienstag d. 30. Mai 2017

Seidenstraße

Zentralasien ist mein Reiseziel für das Jahr 2018. Anfang April soll die Tour mit meinem Rad praktisch vor der Haustür starten. Über die Türkei zum Kaspischen Meer und dann entlang der alten Handelsroute bis Xi'an in China. Die Stadt im Westen Chinas bildete den östlichen Abschluss der traditionellen Seidenstraße und dort soll auch diese Sommerreise ihr Ende finden. Die Herausforderungen bestehen in der Beschaffung der vielen Visa, der zeitliche Begrenzung der Reise, die Hitze im Osten. Freuen tue ich mich auf schöne Begegnungen, Geschichte, recht ursprüngliche Kulturen und natürlich auch mal wieder auf die Ruhe und die Einsamkeit von Wüste.
Dankbar bin ich wie immer über Tipps und Hinweise die beim Umsetzen dieses Projektes hilfreich sind. Wer Lust und Zeit hat kann mich auch ein Stück des Weges begleiten.

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Dienstag d. 9. Mai 2017

Viel Schweiß und Emotionen

Gestern ging die 16. Etappe und somit auch der Friedenslauf 2017 von Rom nach Wittenberg in der Lutherstadt zu Ende. Trotz des Nieselregens kamen viele Menschen, um die Akteure zu begrüßen. Der Lauf war nicht nur körperlich anstrengend. Von den knapp 2000 km war ich genau 250 Kilometer in Laufschuhen unterwegs. Der Weltenradler war für knapp drei Wochen mit Menschen zusammen die unterschiedlicher nicht sein können. Auch vom Alter her war die Truppe breit gefächert. Jüngster Läufer war Michael (25) aus Eritrea, ältester Peter mit seinem Roller (75). Aber ich kam mit den Menschen sehr gut zurecht und habe den Test in Punkto Teamfähigkeit ganz gut bestanden. So einen Trupp in geordneter Bewegung zu halten ist manchmal eine Mammutaufgabe.
Da möchte ich mich auch noch bei den Organisatoren bedanken. Nicht zuletzt auch bei den Sanitätern, die uns im Fall des Falles immer zur Seite standen. Insgesamt war die Stimmung im Team sehr gut. Die schlechten Tage und auch so manches Quartier, welches nicht unbedingt die Vorstellung eines Jeden war, wurde mit viel Humor und Improvisation gemeistert. Dadurch, dass die Teams in jedem Fahrzeug beibehalten wurden, bildeten sich in den kleinen Gruppen ja schon fast ein familiäres Klima. Vor allem in Ostdeutschland wuchs die Begeisterung der Medien und der Menschen von Tag zu Tag, so dass es in Wittenberg einen bombastischen Empfang gab. Wir würden auch von unserem Schirmherren Dr. Reiner Haseloff auf einer riesigen Bühne begrüßt. Anschließend gab es noch ein großes Buffet zum Ausklang dieses, nicht nur für mich, einmaligen Erlebnisses. Die Verabschiedung war dann dementsprechend emotional. Ich bin ehrlich, ich musste mir so manche Träne wegdrücken. Ein gutes Zeichen, wie ich meine. Ich hoffe dass mit dem Friedenslauf 2017 unser Anliegen Demokratie, Toleranz und Frieden in die Welt zu bringen erfolgreich war. Wir leben in schwierigen Zeiten in der der Weltfrieden sehr bedroht scheint. Da kann ich nur jeden Menschen aufrufen etwas zu tun, damit diese Welt eine lebenswerte Heimat für alle bleibt, bzw. wird. mehr Info

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In Rom angekommen

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Das Kolosseum

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Vor der Engelsburg

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Cäsar

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Blick ins Panteon

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Besuch im Campo Santo Teutonico im Vatikan

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Die Schweizer Garde bewacht den Vatikan

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Die neuen Friedenslaufschuhe

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Das Abendessen wird zubereitet

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Unsere Sanitäter in Rom

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Sonntag auf dem Petersplatz

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Die Friedensläufer werden im Vatikan gesegnet

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Der Bracciano See in der Dämmerung

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Die Fahrzeuge werden eingeteilt

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Begegnung vor unserem Hotel in Modena

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Auf einem Markuslöwen in Modena

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Einsamer Läufer

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Grüße aus Florenz

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Matthias ist der schnellste Pfarrer Europas

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Toskana

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Harmonisches "Dreigestirn"

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In der Kapelle St. Prokulus in Südtirol (8.Jh.)

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Es wird kalt

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Die Friedenslauffahne

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In Italien war das Profil noch neu

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Knöchelhoher Schnee und Kälte

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Frieren im kalten Wind

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Der Reschensee

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Unser erstes Gebutstagskind

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Vom Stausee verschlungen

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Blick aus dem Fahrzeug Nr.5

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Bei Sonne in Österrreich ist man sehr gut drauf

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Nach 15 km schwitzen

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Auch die Arme dürfen nicht zu kurz kommen

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Wolfgang (65) war unser ältester Läufer

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Timo Hoffmann war der Größte

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Michael war der Schnellste

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Reichhaltiges und gesundes Abendbrot

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Mineralien und Entspannung

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Am Open Air Buffet in Augsburg

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Augsburg im Sonnenschein

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Der Frühling ist da

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Achmed (51) aus Somalia im Schlepp

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Ankunft in Roth

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Unser Trainer Helmuth

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Die Quartiere waren eher einfach

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Katrin Huß und Timo Hoffmann in bester Laune

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Keine Seltenheit in Bayern

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Die "Sanis" im Einsatz

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Ein klarer Blick zum Wettersteingebirge

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In Garmisch wurde wieder selber gekocht

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Reseviert für uns

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Eines der seltenen warmen Tage in Deutschland

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Kaffee- und Teepause

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Bodo Ramelow begrüßte uns in Erfurt

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Peter Junge gönnte sich ein Thüringer Rostbrätel

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In der Erfurter Leichtathletikhalle

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Hier wurde Luther fast von Blitz erschlagen

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In unserem Pressemobil

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Kalter Regen nervt bei den Läufern

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Diese Tiere mögen den Regen

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Bei Kälte rennt man sich halt warm

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Auf dem Rennsteig zur Wartburg

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Die Eselstation unterhalb der Wartburg

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Eine Nacht in der Turnhalle

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Turnhallengespräche

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Vom Tag k.o.

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Auf dem Weg nach Eisleben

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Begeisterte Fans an der Strecke

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Auch ein Fan der Friedensläufer

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Proben für den Ernstfall

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Rettungsfolie war manchmal die Rettung

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Im Rathaussaal von Eisleben

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Die Stadt Eisleben hat uns gebührend empfangen

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Das Kloster Helfta

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Hier froren Luther, Daniel und Thomas

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Die Halloren in Halle

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Freikarten bekamen wir fürs Stadtbad in Halle

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Die Olympiasiegerin Julia Lier (Rudern) im Einsatz

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Stachlige Begegnung

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Zwischenstopp in Brehna bei Halle

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Auch Bitterfeld hat sehr viel auf die Beine gestellt

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Kollegen von Micky Panterott in Bitterfeld

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Aufstellung in der "Grünen Lunge" in Bitterfeld

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Orlando trommelte in Bitterfeld für die Läufer

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Das Sanitäterfahrzeug

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Im Duo mit der Ruderolypiasiegerin

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Auf Schloss Hartenfels in Torgau

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Die Elbe

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In Torgau war 9 Uhr Start der letzte Etappe

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Auch Sanitäter brauchen mal eine Pause

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Endspurt zum Wechsel in Dommitzsch

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Lagebsprechung in Pretsch

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Super Stimmung im Fahrzeug Nr.5

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Unser zweites Geburtstagskind

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Der Tross auf dem Weg nach Wittenberg

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Auf der Elbfähre in Elster

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"Hüftgold" Aber nicht für die Friedensläufer

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Letzter Imbiss an Connys Versorgungseinheit

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Auch die Läufer setzen über

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Unser Roller Peter

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Michael im Gespräch

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Julias Goldmedaille auf meinem Schoß

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Wolfgang und Helmuth beim Zeitunglesen

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Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Wittenberg

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Im alten Rathaus wärmten wir uns auf

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Die "bunte Truppe" ist am Ziel


Dienstag d. 18. April 2017

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Vortragssaison ist zu Ende, die Spendenbüchse wieder voll. 427.01 € kamen zum Vorschein. All meinen Gästen die für das Projekt Wasserhahn gespendet haben danke ich aus vollem Herzen. Das Geld fließt direkt nach Addis Abeba, der Hauptstadt Äthiopiens. Dort kommt es drei Grundschulen zugute. Wir versuchen dort die Lernbedingungen zu verbessern, damit die Schüler bessere Bildungschancen bekommen. Denn nur durch Bildung vor Ort können auch dort die Probleme angepackt werden. mehr Info
Im Moment könnte man meinen das die Welt wieder mal am abdrehen ist, Länder gegeneinander arbeiten, statt Solidarität zu leben. Auch die Menschen sich scheinbar mit diesem "Raubtierkapitalismus" abgefunden haben. Eine gefährliche Gemengelage, wie ich meine. Auch in Europa und in meinem Land gibt es reichlich Menschen die einfache Lösungen auf komplizierte Probleme unserer Zeit suchen. Das ist ebenfalls mehr als gefährlich, wie uns die eigenen Geschichte lehrt. Dem muss man sich entgegenstellen, was machen. Das war auch eine Motivation, mich auf dem Friedenslauf von Rom nach Wittenberg zu begeben. Übermorgen reisen wir in zwei Tagesetappen in die Hauptstadt am Tiber. Sonntag setzen sich dann die Läufer in Bewegung. Die Aktion wird keine Vergnügungslauf sondern hat einen ernsten Hintergrund. Wir wollen ein Zeichen setzten für mehr Toleranz, Frieden und Demokratie, gegen Fremdenfeindlichkeit. Im diesem Sinne wünsche ich mir das sich mehr Menschen, nicht nur unserer Aktion, anschließen. mehr Info

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Projekt-Wasserhahn


Mittwoch d. 12. April 2017

Berufen zum Laufen

Heute weilte fast die gesamte Mannschaft des Friedenslaufs von Rom im Kloster Helfta in Eisleben. Dr. Reiner Haseloff, unser Ministerpräsident und Schirmherr dieses fast 2000 km langen Staffellaufes übereichte jedem Teilnehmer seine Berufungsurkunde. Jetzt bin ich offiziell mit von der Partie. Denn schon nächste Woche Donnerstag um 10.00 Uhr starten die Aktiven mit unserer Busflotte nach Rom, wo wir zwei Tage später vom Papst Franziskus auf dem Petersplatz verabschiedet werden. Danach wird es ernst und wir bewegen uns im wortwörtlichen Laufschritt in 15 Etappen in Richtung Wittenberg.
Anwesend bei der Berufung im Großen Saal des Klosters Helfta waren auch der Bürgermeister von Wittenberg, die Landrätin des Kreises Mansfeld-Südharz, die Bürgermeisterin der Stadt Eisleben, das Duo "Elsterglanz" uvm. Kurz um ein schöner und aufregender Nachmittag.
In den letzten Wochen war ich noch sehr in meine Vortragstätigkeit eingebunden, hatte gar keine Zeit mich im Kopf auf diese Aktion vorzubereiten. Doch heute verspürte ich das erste mal Gänsehaut und freue mich auf diese Aktion in einer bunten Truppe. mehr Info

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Ein Teil der Läufer vor unserem Banner

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Kinder von Montessori Kindergarten waren auch dabei

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Sichtbar gute Stimmung

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v.l.n.r.: Peter Junge, Katrin Huß (MDR), Dr. Haseloff, Priorin Christiane Hansen

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Die Friedenslauftorte wird angeschnitten

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Kinder meiner Patenschule beteiligen sich nicht nur mit Bildern

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Die Kleinen sangen gar nicht mal schlecht

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Ein Teil unserer Busflotte

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Gruppenfoto

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In der Mitte von "Elsterglanz"

Sonntag d. 9. April 2017

Gute Bedingungen

Gestern bewegte ich meine Glieder wieder über das kleinste Mittelgebirge Deutschlands, den Kyffhäuser. Die Laufbedingungen waren mehr als gut: 12-14 Grad und bewölkter Himmel, ganz wenig Luftbewegung. Nach 42,195 Kilometer und reichlich 600 Höhenmeter kam ich wohlbehalten wieder ins Ziel nach Bad Frankenhausen zurück. Mit einer akzeptablen Zeit 3:37 h war ich ca. acht Minuten schneller als 2016.
Der Lauf war auch ein guter Test für die Dauerbelastung beim Friedenslauf von Rom nach Wittenberg, der in wenigen Tagen beginnt. mehr Info

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Start war um 8:30 Uhr

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Auf den letzten Metern

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Startnummer und Medaille

Montag d. 3. April 2017

Begegnung an der Elbe

So langsam neigt sich die Vortragssaison dem Ende zu und ich toure in diesen Tagen ein wenig runter.
Man schwingt sich auf den Sommer und die warmen Tage ein. Am Wochenende gab es ja schon einen kleinen Vorgeschmack. Was liegt da näher als einfach mal raus und mit einem lieben Menschen eine Nacht in der Natur zu verbringen.
An der Elbe stellte ich das Auto ab, baute den Kocher auf, entzündetet ein kleines Wärmefeuer, entkorkte eine Flasche Wein...
Im Schein der Mondsichel glitzerten der Fluss wie flüssiges Silber. Auch der Sonntag war entspannend. Auf der Heimfahrt rollten uns zufällig zwei Junge Männer mit neuen Reiserädern und noch vollkommen staubfreien Ortlieb-Packtaschen über den Weg. Es waren Armin und Christopher aus der Lutherstadt Wittenberg. Die jungen Radabenteurer sind an diesem Tag in Richtung Nepal gestartet. Im Vorfeld ihrer Reise trafen wir uns und der "alte Hase" gab den Beiden noch so manchen Tipp mit auf den Weg. Ich wünsche den Radlern, auch bei ihren sozialen Projekten die sie in die Strecke mit eingebaut haben, viel Glück und schöne Erlebnisse. mehr Info

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Die Elbe har viele romantische Stellen

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Fast schon ein Luxuslager

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Einfache Kost als Abendbrot

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Frühlingsboten

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Lagerfeuerromantik

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Christopher, Armin und meine Wenigkeit



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