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zuletzt geändert: 17. 10. 2017
Mein »Reiselebenslauf«

Am 19. 9.1965 wurde ich in Wolfen als Sohn einer Laborantin und eines Funkmechanikers geboren. Schon in frühester Kindheit war ich, vor allem im Sommer, mit meinen Eltern in der Natur unterwegs, d.h.

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Wir fuhren generell mit dem Zelt in den Urlaub nach Mecklenburg. Das hatte mir immer viel Spaß gemacht. Ich wurde älter und ging so langsam meine eigenen Wege und verwirklichte eigene Urlaubs- und Reiseideen. Da unser »Reisekorridor« in Zeiten der DDR sehr begrenzt war, ging die jährliche Tour in Richtung Bulgarien. In den 80ern war ich außerdem viel als »Anhalter« unterwegs. Aber so langsam kam das Fahrrad ins Spiel und eroberte sich den ersten Platz in der Rangliste der Reisefortbewegungsmittel.

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1989 gab es die erste lange Radtour, zum Schwarzen Meer von 2315 Kilometern.

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Mit der »Wende« kam die Reisefreiheit und 1991 die Arbeitslosigkeit. Ich unternahm eine dreimonatige Reise in Richtung Nordafrika, mit meinem Reisepartner Thomas Junik. Gemeinsam ging es durch 13 Länder rund ums westliche Mittelmeer, einschließlich Tunesien, Algerien und Marokko. (10200 km)

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1992 eine reguläre Urlaubstour nach Südskandinavien mit Oslo als nördlichsten Punkt. (3100 km)

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Zwei Jahre später, im Herbst 1994 kurbelte ich mit Steffen, einem Reisepartner aus der Heimat, durch den Südwesten der USA. Die 2100 km lange Fahrt ging Von Denver nach Los Angeles am Pazifik.

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1993 bekam Sydney in Australien den Zuschlag die olympischen Spiele auszurichten. Von da an stand das nächste Ziel fest: Mit dem Fahrrad zu den olympischen Spielen. Zu zweit geplant, aber dann doch alleine, stand ich am 1. Mai 1998 am Start einer Megatour nach Australien, die sich schließlich zu einer Erdumrundung entwickelte. 36 Länder auf fünf Kontinenten wurden bereist und 98951 km zurückgelegt. Am 2. Dezember 2001 war ich schließlich wieder zu Hause.

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Es hielt mich nur fünf Monate in der Heimat. In diesem Sommer rollten die Räder desselben Fahrrades gen Norden. Ich besuchte dreizehn Länder unseres schönen Kontinents. u. a. war ich am Nordkap, in Helsinki, St. Petersburg, Tallin, Riga, Budapest u.s.w.(10400 km)

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2003 dann eine Reise durch die Weiten der Mongolei.(4200 km)

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Ein Jahr später im Sommer 2004 durchquerte ich die USA von San Franzisco am Pazifik bis nach Miami am Atlantik. Es wurden 7500 Kilometer zurückgelegt.

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2005 eine Radreise mit meiner damaligen Freundin nach Stockholm und zurück. (3400 km)

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Am 5. Mai 2006 war es dann soweit. Eine große Reise wurde verwirklicht. In 15 Monaten drehten sich die Räder 27300 km von Wolfen bis nach Kapstadt im Süden Afrikas.

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2009 radelte ich zwei Monate durch den Osten Europas in Richtung Moskau und über die Ukraine zurück. Die 6600 km lange Tour war eine Probefahrt für 2010. Dann sollte es richtig losgehen. Das Ziel hieß dann: Wladiwostok im Fernen Osten Russlands.

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Vom 1. April bis zum 16. September 2010 war ich unterwegs nach Wladiwostok und Japan. Die 16630 Kilometer lange Radreise führte mich unter anderen durch Polen, Ukraine, Kasachstan Russland und schließlich nach Japan. Mit der Transsibirischen Eisenbahn ging die Fahrt zurück nach Moskau.

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Der Sommer 2012 gehörte dem Nordwesten Europas.
3027 km rollten die Räder durch Deutschland, Dänemark, Faröer-Inseln und schließlich durch Island.

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Im Mai 2013 fingen die Speichen räder wieder an sich zu drehen. Die Reise begann in Alaska und Endete nach 20 Monaten in Chile nach genau 41178 Kilometern. Die Fahrt ging durch 12 Länder. Ich durchreiste z.B. auch den Yukon, war in Kuba, quälte mich durch das Amazonasbecken und kämpfte mit dem Wind in Patagonien.

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Es gab auch drei interessante Gruppenreisen:
1993 ging es mit 15 Leuten und acht »Trabbis« nach Sibirien, wo wir ein großes Floß bauten, um anschließend ca. zwei Wochen auf einen kleinen sibirischen Fluss (Tavda) zu flößen.

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Im März 1995 dann fuhren wir mit zwei allradgetriebenen DDR-Lastern nach Marokko. 13 Leute waren dort mit von der Partie.

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10 Radfahrer gab es schließlich noch auf der Fahrt nach Litauen, die 1996 durchgeführt wurde.(2100 km)

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Im Mittelpunkt meiner Reisen stand immer das Erleben, sei es die Natur oder die Begegnung mit Menschen, das tägliche Entdecken der Möglichkeiten- wie weit tragen mich meine eigenen Kräfte, wo finde ich Kontakt, wie werde ich aufgenommen. Ständiges Lernen, Entdecken, Willkommensein, auch Ablehnung, Freude und Tränen gehörten zum Alltag.

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Steinbruch Löbejühn bei Halle/Saale

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Am Piz Barnina in den schweizer Alpen

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Mecklenburger Seenplatte

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Wochenendcamp