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zuletzt geändert: 05. 12. 2018
Freitag d. 16. November 2018

Indoor-Arbeit

In den letzten Wochen war ich viel drinnen. Indoor heißt das im Neudeutsch. Unzählige Stunden habe ich am Rechner zugebracht. Der neue Vortrag ist am Entstehen. Die Poster und Flyer im Druck, der Termin für die Premiere Kulturhaus in Wolfen festgelegt. Es ist der 15. März 2019 um 19.30 Uhr.
Nebenbei habe ich noch den Text für das neue Buch "Abenteuer Seidenstraße" fertiggestellt und etliche Fotos bearbeitet, die im Buch veröffentlicht werden. Pünktlich zur Leipziger Buchmesse wird es im Handel, auf den Vorträgen und bei mir im Internetshop erhältlich sein.
Wenn ich so die Fotos auf dem Rechner betrachte, die auf der diesjährigen Reise entstanden sind, so sehne ich mich natürlich wieder nach mehr Sonne und draußen sein. Doch bis Ende November bin ich noch mit Vorträgen sehr eingespannt. Aber die Outdoor-Zeit kommt wieder, keine Frage.

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Am Indooarbeitsplatz

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Das neue Buch erscheint im März


Montag d. 8. Oktober 2018

Durch den Herbst

In den vergangenen Tagen war ich zu zweit noch einmal radelnder weise unterwegs. Mit Tandem, Zelt und Schlafsack rollten die Räder in den Norden, genauer gesagt nach Kampehl bei Neustadt (Dosse) in Brandenburg. Dort liegt in einer kleinen Gruft der Dorfkirche seit 315 Jahren der Ritter Christian Friedrich von Kahlbutz. Vor 20 Jahren war ich das letzte Mal hier, ebenfalls mit dem Rad. Ich muss sagen er hat sich kaum verändert.
Bei dieser Fahrt durch unsere Heimat durfte ich mal wieder feststellen, dass man nicht immer auf der "langen Meile" unterwegs sein muss um Spaß zu haben und Natur zu genießen. Wir besuchten auch noch den Storchenhof in Lohburg, die Burg Ziesar und das Kloster Lehnin, radelten um die Havelseen bei Werder und durch die dichten Wälder des Fläming. Besonders schön waren die Nächte am Feldrain und im Wald. Gegen die Kühle der Nächte half ein warmer Schlafsack, gutes Essen auch ein Schluck Rotwein. Mit guter Ausrüstung muss man auch auf (Rad)-Reisen auf nichts verzichten. Es kamen sogar Faltsessel und Tisch zum Einsatz. Und mit dem Tandem ist man zügig unterwegs und auch wieder zu Hause. Über 400 Kilometer Rollten die drei Räder durch den Herbst.

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Herbstboten

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Verletzter Schwarzstorch in Loburg

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Durchblick zum Burgfried

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Die Burg Ziesar

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Raureif auf dem Packsack

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Am Waschplatz

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Sonnenaufgang

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Hier stinkts

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Der Frühstückstisch aus der Vogelperspektive

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Blick zur Karte

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Lagerplatz

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Da liegt er seit 315 Jahren

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Stimmt, hat sich kaum verändert

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An der Havel in Werder

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Stachliger Blick zur Weide

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Warten auf die Fähre in Ketzin

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Ein schönes Gefährt

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Na komm doch

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Auf der Elbfähre in Coswig


Samstag d. 15. September 2018

Xian

Seit etlichen Tagen weile ich nun schon in der alten Kaiserstadt Xian, habe mich hier auch ein wenig eingelebt. Langweilig war mir hier auf jeden Fall nicht. Es wimmelt nur so von Sehenswürdigkeiten in der Stadt selbst, aber auch in der näheren Umgebung. Tempel, Ruinen, die Stadtmauer, Pagoden, Märkte, Moscheen…
Für mich ein sehr, sehr schöner Abschluss dieser Reise entlang der Seidenstraße. Vor 20 Jahren war ich ja bekanntlich schon einmal in China. Nicht alles aber vieles hat sich in der Zwischenzeit, zumindest in meiner Erfahrung, zum Positiven verändert. So traf ich auf dem Weg hierher, aber auch in der Stadt Xian auf freundliche und liebenswerte Menschen. Man muss nicht mehr so sehr um die richtigen Preise feilschen, wird nicht mehr allzu sehr beäugt und als Attraktion des Jares wahrgenommen. Alles Sachen, die vor 20 Jahren noch so nicht existierten. Insgesamt viel entspannender. Ich durfte feststellen das China auch großen Spaß machen kann. Das ist eine gute Erfahrung und der Abschied von diesem Land, der unmittelbar bevorsteht, fällt dann auch umso schwerer. Das liegt aber auch daran dass mit dem Rückflug nach Deutschland, in quasi ein paar Stunden, diese schöne, abenteuerliche und mehr als interessante Tour damit auch ihr Ende findet. Aber das Wetter ist auf meiner Seite. Es regnet hier, auch noch in den kommenden Tagen und in Deutschland scheint die Sonne.
Die wird auch voraussichtlich am Mittwoch scheinen, wenn ich auf dem Marktplatz in Bitterfeld um 11.00 Uhr offiziell begrüßt werde und damit die Reise endgültig zu „Grabe getragen wird“.
Km Stand: 12732

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Im Gleichschritt marsch

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Terakottekrieger

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Auf dem Weg in die Moschee

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Der Trommelturm

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Die große Wildganspagode

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Mönche beim Gebet

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Ein Bettler

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Räucherstäbe

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Im Handyzeitalter angekommen

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Auf der Stadtmauer kann man radeln

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Am Westtor

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Kleiner Laden bei Nacht

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Kalligrafie

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Mao ist auch dabei

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Mittagspause

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Marktschreier

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Auf dem Trommelturm

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Steinstempel

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Am Südtor bei Nacht

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Abendstimmung an der Südmauer

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Es gibt sie noch: Radfahrer

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Im islamischen Viertel: der Nachtmarkt

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Hey, was geht ab

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Die Augen Buddhas

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Die Gebetsrommeln werden bewegt

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Rast im Lamatempel

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Einsamer Spieler

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Schattenspiel

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"Was wird, vergeht." Buddha



Mittwoch d. 12. September 2018

Schluss

Die Seidenstraßen-Tour neigt sich ihrem Ende entgegen. Die Tage sind gezählt. Noch befinde ich mich in Xian und genieße die Zeit, aber schon nächste Woche werde ich wieder in der Heimat sein und es wartet ein kleiner „Mt. Everest“ an Arbeit auf mich.
Am 19.9., zu meinem Geburtstag, werde ich in Bitterfeld offiziell empfangen. Wer Lust und Zeit hat kann sich wieder an der gleichen Stelle einfinden wo ich auch am 4. April gestartet bin. Vor dem Servicebüro der Stadtwerke auf dem Marktplatz (Burgstraße 37) um 11.00 Uhr.
Km Stand: 12732

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Hier ist Schluss



Dienstag d. 4. September 2018

Das Ende der Straße

Genau zwei Wochen war ich noch einmal unterwegs um von Golmud nach Xian zu reisen. In den ersten Tagen bestand die Landschaft noch aus Sand und Fels, hatte wenig Vegetation aufzuweisen, war die Luft noch trocken. Dann ging sie in grüne baumlose Steppe über und mit jedem Höhenmeter nach unten und jedem Kilometer den ich der alten Kaiserhauptstadt kam wurde es tropischer. Die ersten Tage gehörten noch der Provinz Qinghai. Hier leben auch viele Tibeter, die im Sommer in bunten Zelten leben. Sie lagerten vor allen Dingen um den riesigen Qinghai See, der eines der größten Salzseen der Erde darstellt.
Dort sah ich auch etliche Stupas, Gebetsmühlen und buddhistische Tempel, Yaks und anderes domestiziertes Getier. Die Gegend war wunderschön und hat mich eher an Tibet selbst oder auch an die Mongolei erinnert. Allerdings hat mich hier ein Regentief erwischt das es in sich hatte. Ich bekam aber hier „Asyl“ in einem tibetischen Haus. Hinter diesem riesigen Gebilde aus Wasser rollte ich so langsam runter nach Xining und Lanzhou. Die großen Täler in China sind zugepflastert mit Betonbauten, Straßen und Bahnlinien. Aber man findet auch noch kleine gemütliche Dörfer an der Strecke. Da kann man noch mal einen Blick in die Zeit zurück machen. Menschen sitzen am Straßenrand, Bauern kommen mit ihren kleinen Vehikeln, teilweise mit Elektroantrieb, vom Feld, Ziegen werden nach Hause getrieben…aber wo die Regierung bauen will, muss alles weichen. So gab es einen langen Streckenabschnitt zwischen Xining und Lanzhou, der vierspurig ausgebaut wird und die ganze erste Bauernhäuserfront lag schon in Trümmern.
Was aber generell ich China für den Radler nervig ist, ist das ständige Angehupe. Fast jeder LKW oder Bus bläst dir mit seinem schrillen Kompressorhorn beim Überholen den Schmalz aus den Ohren.
Ansonsten habe ich die Chinesen als sehr angenehm und vor allem Hilfsbereit empfunden. Ich bekam auch schon mal ein Essen spendiert, auch eine Büchse Bier, Wasserflachen sowieso…
Auch stehen sie nicht mehr so neugierig um einen herum und gaffen dich an. Das wird wohl auch am Smartphone liegen, dass jeder in Hemd oder Hosentasche mit sich rumträgt. Da bist du eben nicht immer die Attraktion des „Jahrhunderts“, wie es noch bei meinem ersten Besuch im Reich der Mitte vor 20 Jahren der Fall war. Auch muss jetzt alles ausgepreist sein und der Hang den Fremden zu beschei… ist gegen null gesunken.
Aber mit Gastfreundschaft ala Russland oder Usbekistan kann man hier, zumindest bei den Chinesen, nicht rechnen. Ich campierte Abends hinter einer Düne oder in den bewohnten Gegenden auf einem brachliegenden Terrassenfeld, die hier an den Hügeln „kleben“. Da gab es auch nie Stress oder Besitzansprüche wie z.B. in den USA.
Stress gab es nur einmal als ich am Rand eines Feldes in der Dämmerung noch ein „Notlager“ errichtete. Als ich zufällig mit den Fingern den Boden berührte stachen mir wohlbekannte „Morgensterne“ in die Haut. Ich tastete auch auf den Reifen mindestens 20 dieser furchtbaren Geschöpfe von Mutter Natur. Dieses kleine unscheinbare Pflänzchen gibt es also nicht nur in Australien oder Indien. Wichtig ist hier nur das man, bevor man die volle Last auf den Asphalt bringt alles penibel absammelt. Alles ging gut. Ich konnte die Fahrt ohne zu flicken fortsetzten…und zwar bis zum westlichen Stadttor der Stadtmauer von Xian, wo gestern meine Reise zu Ende ging.
Aber noch nicht ganz, denn ich habe noch ein paar Tage, die ich genießen werde und auch nutze um mir die vielen Sehenswürdigkeiten hier anzusehen. Und das ist nicht nur die weltberühmte Terrakotta-Armee.

„Am Ziele deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel.“
Marie von Ebner-Eschenbach
…oder mit den Worten von Konfuzius: „Der Weg ist das Ziel!“

Km Stand: 12732

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Im Wanderschritt nach Lhasa (Tibet) unterwegs

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Spuren im Sand

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Grünebraune Steppe auf 3000 Meter

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Die Sommerquartiere der Tibeter

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Schutz vorm Regen

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Auch eine Yakkuh gibt Milch

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Tibetische Stupas

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Herdentiere

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Am Qinghai See

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Lass mich bloß in Ruhe

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Gräber

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Ab in die dunkle Röhre

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Die neue Straße braucht Platz

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Teil eines Tempels

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Nach dem Regen kam der Schlamm

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Bei Schnapps und Kartenspiel

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Die typischen Dreiräder wieder mal überladen

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In diesm Lehmbau konnte ich schlafen

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"Nasreddin" war immer in Hingucker

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...läd zum meditieren ein

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Feierabend für heute

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Ausnahmsweise mit lateinischen Lettern

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Letzter Kettenwechsel auf grüner Wiese

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Morgendliche Begegnung

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Die typischen Terassenfelder

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Fahrradmechaniker unter freiem Himmel

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Felsentempel

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Das wünsche ich keinem Radler

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Meixners Arm schält sich

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Klassicher Transport

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Der hält die Straße sauber

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Ich hasse das blaue Schild

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Wolken verdunkeln die Berge

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Morgendlicher Besuch am Lager

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Maisernte

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Auch ein klassischer Transport

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Er hat es nicht geschafft

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Stop am Weintraubenstand

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Kirchen sind hier extrem selten

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Letzes Nachtlager vor X'ian

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Am Endpunkt

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Auch die Beiden freuten sich (zumindest der eine)



Montag d. 20. August 2018

Teure Stempel

In den letzten Tagen war ich mehr in der Luft als am Boden. Nach neun Tagen des Wartens in Golmud, flog ich am 17.8. nach Hongkong in die ehemalige Kronkolonie der Briten. Hongkong hat einen eigenartigen Status als „Sonderwirtschaftszone“ der Chinesen. Eigenen Währung eigene Einreisebestimmungen (für mich 3 Monate Visafrei) eigenes Kennzeichen usw. Wichtig für mich war nur, dass ich einen Ausreisestempel und vor allem einen Einreisestempel bekomme um dann wieder 30 Tage bleiben zu dürfen. Nach nur drei Stunden in der Metropole, im Süden Chinas, bestieg ich wieder einen Airbus der chinesischen Airline „China Eastern“ und es ging wieder zurück nach Golmud. Seit gestern Nacht weile ich wieder in meinem Hotel. Mein treues Rad steht auch noch im Nebengebäude und wird heute von mir startklar gemacht. Denn morgen soll es endlich weitergehen. Es steht die letzte Etappe von ca. 1800 Kilometer nach Xian an. Wenn unser Duo das westliche Stadttor der ehemaligen Kaiserstadt erreicht hat ist es geschafft und es bleibt nur noch der Rückflug nach Deutschland.
Km Stand 10958

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Der Drache ist erwacht...nicht nur in Golmud

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Meine Herberge in Golmud

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Warten auf Arbeit? (Golmud)

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Links zwei drei (Golmud)

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Herr Xi Jinping strahlt auch in Golmud

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Man trifft sich zur Musik (Golmud)

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Für mich nicht zu entziffern

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Detail der großen Moschee von Golmud

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Der neue Flughafen von Golmud

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Mit gemischten Gefühlen vorm Start nach Hongkong

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Die erste Maschine

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Die gibt es reichlich in Hongkong

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Rechts die Fahne Hongkongs

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Golmud ist eigentlich keine romantische Stadt



Donnerstag d. 9. August 2018

Wüste, Staub und Polizei

Am 24. Juli rollte ich aus der Stadt Kaschgar, ganz im Westen Chinas hinaus und freute mich auf die Ruhe der Wüste. Ich wählte den Arm der Seidenstraße, der am südlichen Rand der Taklamakan-Wüste und somit auch am Tarimbecken entlangführt. So konnte ich doch immer mal einen Blick auf das im Süden angrenzende Kunlun-Gebirge werfen. Doch es sollte ganz anders kommen. Gleich in den ersten Tagen verfinsterte sich der Himmel und Staubwolken verdunkelten ihn. Der feine Staub kroch überall hin. Auf gutem Asphalt kam ich trotzdem gut voran, da der Wind mich schob. Auch vorbei an den unzähligen Polizeikontrollpunkten, die es hier teilweise im 20 km Abstand gab. Jedesmal wurde ich angehalten, der Pass wurde für eine halbe bis eine Stunde begutachtet. Man schrieb alles in ein Buch und/oder fotografierte die Seiten auf Handy ab. Da hatte wohl jede Station seine eigene Methode. Es wurden auch Fotos von den z.T. acht Jahre alten Russland und Kasachstan Visa gemacht, die noch aus der Zeit meiner Wladiwostok-Tour stammen. Das war schwer zu verstehen. Wenn die Prozedur zu Ende war wurde ich gefragt aus welchem Land ich kam. Das war noch weniger zu begreifen. Die Beamten waren jedoch überwiegend nett, gaben mir Wasser und auch was zu essen, wünschten mir viel Glück. Die Provinz Xinjiang ist de facto abgeriegelt. Grund dafür scheinen die Separatistenbewegungen zu sein, die es hier, teilweise gewaltsam, gegen die Regierung in Peking vor ein paar Jahren gab. Nun versucht man mit totaler Kontrolle die Lage in den Griff zu bekommen. Das Leben der hier ansässigen Uiguren ist hier dementsprechend „geregelt“.
Mich trieb nicht nur der Wind aus dieser nervigen Provinz, die ich vor fast genau 20 Jahren schon einmal durchradelt habe (damals vollkommen stressfrei). Es waren vor allem die nervigen Kontrollen und auch die stundenlangen Verfolgungen, das Hinterherfahren von Polizeiautos.
Hier habe ich mal eine kleine Statistik der ersten Tage: 24.7.: 161 km; 25.7.: 173 km; 26.7.: 187 km; 27.7.: 183 km; 28.7.: 175 km; 29.7.: 182 km usw.…
Ein Versuch startete ich und fragte an einem Hof an ob es möglich ist hier zu zelten. Ich hatte mein Lager schon eingerichtet, wurde ins Haus zu essen und Schnaps eingeladen als plötzlich vier Beamte auftauchten und mich dringlichst baten zurück nach Qiemo zu kommen. Es sei verboten bei Leuten zu übernachten. Also ging es mit Blaulicht (Rad und Reiter kamen ins Auto) die 30 km zurück und ich wurde auf Staatskosten im Gästehaus des örtlichen Krankenhauses einquartiert. So fiel wenigstens mal eine Warme dusche ab, die einzige in 15 Tagen.
Doch mit der nächsten Provinz, Qinghai, sollte es dann auch entspannter werden. Kurze Kontrollen, weniger Polizei und Stacheldraht. Hier leben auch viele Mongolen, die hier z.T. von Viehwirtschaft leben. Da sieht der Reisende ab und zu mal ein paar Gebetsfahnen und eine Jurte in den Weiten der nordöstlichen tibetischen Hochebene.
Gestern habe ich die auf 2800 Metern Höhe gelegenen Stadt Golmud erreicht. Hier muss ich zwangsweise bis zum 17.8. ausharren. Denn dann muss ich mal kurz nach Hongkong um den Aus-und Einreisestempel zu ergattern. Danach habe ich wieder 30 Tage in China zur Verfügung, die letzten auf dieser Tour. Hier in Golmud weilte ich vor 20 Jahren ebenfalls und hatte Glück, dass ich weiter nach Lhasa (Tibet) reisen durfte. Da hofft man dass auch dieses Mal alles gut geht.
Km Stand 10958

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Vier Uiguren in Kaschgar

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Hauptsache der Hut sitzt

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Freiwillige Helfer der Polizei

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Pause

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Die nächste Kontrolle

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Kindliche Blicke

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Die Polizei dein Freund und Helfer

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Mit Ortlieb auch bei Staub gut beraten

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Zur Wüste gehören auch Dünen

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Einsamer Kämpfer im Sand

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Einsamer Kämpfer im Staub

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Hier kaufte ich eine Flasche Eistee

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Überall Staub und Sand

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Diese Staubbrille bekam ich von der Polizei

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Baustellenfahnenparade in Rot

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Ein Blick in den Himmel

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Immer schön Treibstoff bunkern

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Das Quartier auf Staatskosten

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Sie spendierten mir das Abendessen

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Lager in den Dünen

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Gerundet

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Fünfter Kettenwechsel

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Asphalt und Sand

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Modernes Wüstenstillleben

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Das Kunlun-Gbirge wird angestrahlt

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Jadeschleifer in der Seidenstraße

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Eindeutig ein China-Fan

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Bauboom auch in der Wüste

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Hier habe ich meine Packtaschen gefüllt

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Reisegruppe in Rosa

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Früh am Morgen

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Gebetsfahnen

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Der war zum Glück nur aus Plastik

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Lord Buddha im Sturm

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Ich zeige dem Koch was ich essen möchte (point it)

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Die neue Generation wächst heran

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Noch 100 km bis Golmud

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Was spielen die wohl?

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Ohne Worte


Sonntag d. 22. Juli 2018

Im Reich der Mitte

Am 20.7. stand ich pünktlich am noch verschlossenen Tor der Kirgisischen Grenze. Dann öffnete sich es quietschend, ich stempelte aus und rollte noch einen Kilometer weiter zum nächsten verschlossenen Tor, dass sich auch kurz darauf öffnete, ohne quietschen. Den Reisepass, den ich den bewaffneten Organen zeigen musste holte ich an diesem Tag noch unzählige Male aus meinem Ortlieb Dukumentenbeutel. Noch drei Kilometer weiter auf gutem Asphalt zwischen Stahlzaun und Stacheldraht und ich war am ersten Kontrollpunkt, ein riesiges neues Gebäude. Hier wurden alle Sachen durchleuchtet und ich musste fast alles auspacken. Sehr gründlich sind die Chinesen in der Hinsicht auf jeden Fall. Es wurde nichts Verdächtiges in den Taschen des Weltenradlers gefunden. Im Warteraum sammelten sich Touristen aus Holland und Deutschland. Wir mussten auf ein Taxi warten, dass uns durch die verbotenen Zone brachte. Auf den 146 Kilometern ist es strengstens verboten alleine durchzufahren. Der Fahrer hatte unsere Pässe eingesammelt, mein Rad wurde auch noch in den Fahrgastraum des Kleinbusses eingezwängt. 100 Yuan (ca.12€) mussten wir abdrücken um wieder in einem riesigen Gebäude unsere Pässe zu zeigen. Nachdem wieder das gesamte Gepäck durchleuchtete wurde, hatten wir unseren Einreisestempel im Pass. Die anderen Insassen beneideten mich um mein Rad, dass ich jetzt besteigen konnte um alleine weiter zu fahren. Die hatten alle noch keinen Plan wie sie in das 100 km entfernte Kaschgar kamen. Erst radelte ich unwissentlich auf der „Autobahn“. Man verwies mich auf die zweispurige Landstraße die dann auch viel gemütlicher war. Oft blitzte es über mir. Das waren alles Kameras, die hier aus „Sicherheitsgründen“ flächendeckend installiert wurden. Aller 20-30 Kilometer musste ich an einer Polizeikontrolle anhalten um meinen Pass zu zeigen, der dann mit einem Beamtenhandy fotografiert wurde. Es fing schon ganz langsam an zu dämmern und ich begann nach einem Platz für die Nacht zu Ausschau zu halten, da folgte mir in einem gebührenden Abstand ein Polizeiauto mit „Blaulicht“. Ich hielt an und fragte was los sei. Die wollte mich nach Kashgar eskortieren. Ich war breit und wollte nicht mitten in der Nacht in eine große Stadt. Das ging hin und her. Die Autos wechselten sich hinter mir ab. Es war schon stockdunkel und die Uhr zeigte fast elf an. Plötzlich waren die Lichter hinter mir verschwunden und ich nutzte die Chance, schob schnell von der Straße ins Dunkel hinein und schlief wenig später auf der Isomatte, die vor den Blechen eines ehemaligen Tores am Zaun eines Betriebes lag, irgendwann ein.
Das war mein erster Tag in China. Jetzt sitze ich erst einmal in „Kaschgar Old Town“ Hostel, habe über das Reisebüro Bier in Bitterfeld für den 17. August einen Flug nach Hongkong buchen müssen um noch einmal 30 Tage Aufenthalt zu bekommen. So schreibt es mein Visa vor. Ich werde dann mein Rad für zwei Tage in Golmud alleine lassen. Bis zu dieser Stadt sind es noch 2200 Kilometer wüstige Fahrt und viele Polizeikontrollen, zumindest bis ich Xinjiang verlassen habe. Die Altstadt von Kaschgar dürfte sich eigentlich gar nicht Altstadt nennen. Fast alles wurde in den letzten Jahren niedergerissen und wieder aufgebaut. Ich genieße aber trotzdem meine Zeit hier. Heute Vormittag besuchte ich den großen Viehmarkt (Sonntagsmarkt), der außerhalb der Stadt liegt. Auch ein Besuch auf dem Basar steht noch aus.
Das Essen ist jedenfalls sehr gut und mit den Stäbchen kann ich auch noch umgehen.
Km Stand 8631

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Im Blick der Pamir (KG)

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Jeder hat sein Fortbewegungsmittel (KG)

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Spektakulärer Zeltplatz (KG)

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Vorm "Hotel" direkt an der Grenze zu China (KG)

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Die Orientierung ist zumindest schwieriger

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Erstes Nachtlager vor Kaschgar

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Seitenstraße voller Kameras (weiße Gestänge)

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Letzte Reste vom alten Kaschgar

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Der Zaun eines Kindergartens

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Schaf an Schaf auf dem Sonntagsmarkt

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Die Suppe ist fertig

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Viehhändler

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Hier sind Stäbchen angesagt

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Grüner Tee und ne Schale Reis

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Flott auf drei Rädern

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Der Nachtmarkt bietet für jeden etwas

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Mao weist den Weg

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Der Hund vom Hostel landet wahrscheinlich nicht im Topf



Dienstag d. 17. Juli 2018

Nah am Lenin

Als ich aus der Stadt Osch heraus rollte durfte ich feststellen, dass mein Nasreddin fast gar nicht hoppelt. Super Asphalt war jetzt mein Begleiter. Vorbei waren die schlechten Straßen Usbekistans. Langsam rollte ich in ein Tal hinein und sanft hoch. Nach ein paar Kilometern überzog saftgrüne Steppe die Berge, Dann der erste Pass (Chyrchuk Pass 2408m). Der war schnell geschafft, da er sich relativ flach auffahren ließ. Beim Runter rollen sprang mir mit einem Satz ein Junge vors Fahrrad und wollte mich stoppen. Ich wäre fast gestürzt. Wenig später war ich wieder ein paar hundert Höhenmeter unten in der nächsten „Senke“. Ich strampelte bis zu Ende des großen und schönen Tals hoch zum Taldyk Pass (3615 m), den ich am Abend des darauffolgenden Tages erreichte. Die nervigen Kinder, die z.T. Steine nach mir warfen blieben mir auf diesem Streckenabschnitt „treu“. Oberhalb des Taldyk Passes versuchte ich mein Zelt aufzuschlagen, was mir nur mit Mühe gelang. Es gewitterte, regnete und hagelte und meine Hände waren ohne Gefühl. Was für ein Kontrast zu der Hitze Usbekistans. Doch schon am anderen Morgen war alles vorbei und ich wurde von der Sonne geweckt. Unser Duo rollte noch runter und ein paar Kilometer nach Westen in das riesige Alay Tal hinein. In der Ortschaft Sary –Mogol, mietete mir ein Bett in einem kleinen Gästehaus um mal etwas „Urlaub“ von der Reise zu machen. Von hier hat man einen sehr schönen Blick auf den dritthöchsten Berg des ehemaligen Sowjetreiches, den Pik Lenin (7134m) und den verschneiten Riesen des Pamirgebirges. Direkt am Fuß, kurz vorm Basislager gibt es noch ein Jurten-Camp das ich besuchte. Ich ließ mich mit dem Sammeltaxi dorthin bringen und genoss zwei schöne Tage in wunderbarer ruhiger Natur. Ich bin ehrlich, beim Anblick des Berges hat es mich schon gejuckt. Der Berg ist technisch nicht schwer und machbar. Aber ich bleibe meiner Reise treu und werde die Seidenstraße weiter unter die Lupe nehmen.
Heute bin ich wieder in Sary-Mogol gelandet, nutze den Tag um meine Leser auf den Laufenden zu halten und mich auf die Weiterreise nach China vorzubereiten.
Km Stand: 8405

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Die Frauen standen nach Milch? an

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Max traf ich hier das dritte Mal

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An der Wasserabfüllstelle

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Familienausflug

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Erste Jurten tauchten auf

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Der Taldyk Pass

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Der bisher höchste Zeltpltz auf der Reise

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Besuch am Rad

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"Tante Emma"- Laden und Bar in Einem

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Die blieben vor der Tür

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Der hat den Hut auf und ist gut drauf

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Der Friedhof von Sary-Mogol

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Blick in den Pamir

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Mit der Kamera ins Jurten camp

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Abends wurde eingeheitzt

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Abendessen im Camp

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Die Sonne kommt

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Rast auf einer Tagestour am Pik Lenin

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Murmeltiere erfeuen sich der warmen Strahlen

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Kühe im Gegenlicht



Dienstag d. 10. Juli 2018

Kirgisien

An einem, logischerweise sonnig-heißen Tag (Ab Juni gibt es hier keinen Tropfen Regen mehr) rollte ich aus der großen Stadt Samarkand, der ehemaligen. Hauptstadt des Timuriedenreiches. Im Kopf noch die Eindrücke der Gigantischen Bauten, die diese mongolisch stämmigen Herrscher hinterlassen haben. Und diese Menschen waren in vielen Dingen nicht zimperlich, zogen schnell mal das Schwert. Dafür gab es unter ihnen innerhalb des Reiches eine Blüte der Wissenschaft und es herrschte ein Klima der Toleranz und Offenheit. Das ist immer ein Garant für Entwicklung, auch in unseren Tagen.
Doch die heiße Gegenwart eines Sommers in Usbekistan vertrieb meine Gedanken schnell. Die Temperaturen stiegen bis zum Nachmittag auf Werte, die an der 40 Grad Marke „kratzten“. Bei diesen Temperaturen sinkt die Leistung natürlich ein wenig und man kommt aus dem Trinken nicht mehr raus. Trotzdem kam ich gut vorwärts, fuhr entlang der Grenze zu Tadschikistan, Überquerte den 2280 Meter hohen Kamchik Pass und rollte wieder hinunter ins Fargona Tal und hinein in einen heißen „Backofen“.
Die Straßen in Usbekistan blieben, bis auf wenige Ausnahmen extrem schlecht. Das nervt nicht nur, sondern geht auch aufs Material. Doch mein „Nasreddin“ zuckte nicht, ist solche Wege ja gewohnt. Eine Ausnahme war der obere Bereich zum Pass hier ratterte eine riesige Betonmaschine und hinterließ einen tadellosen Belag auf den es sich super fahren ließ. Auf der Maschine prangte auf gelben Hintergrund das bekannte Logo (GP) einer Tiefbaugesellschaft die auch in Halle eine große Vertretung hat. Das war auch ein großer Sponsor unseres Friedenslaufes von Rom an dem ich im vorigen Jahr beteiligt war.
Das Fargona Tal ist sowas wie ein großer Garten Eden. Alles grün mit vielen Feldern und Plantagen. Doch nicht nur das. Es gibt hier auch eine kleine Stadt mit Namen Rishton. Bekannt ist dieser Ort durch seine vielen Töpfereien die sich aus Tongruben versorgen deren Material von einmaliger Qualität ist. Zu Sowjetzeiten gab es hier mal ein rieseiges Werk in dem 2000 Menschen beschäftigt waren. Doch mit der Perestroika ging auch hier alles zu Bruch. Einige Töpfer machten sich dann auch selbstständig und Töpferkunst vom allerfeinsten die weltbekannt geworden ist. Zwei dieser Töpfereien besuchte ich. Einer der Meister war auch gerade in Santa Fee (New Mexiko, USA) auf einem riesigen Kunstfestival.
Abschließend darf ich sagen dass Usbekistan ein echtes Highlight war. Freundliche, hilfsbereite, ja fast zurückhaltende, entspannende Menschen. Vor allem die Gastfreundschaft steht hier ganz oben an und blieb bis zur letzten Nacht mein ständiger Begleiter. In Kombination mit den geschichtlichen Zeugnissen immer eine Reise wert.
Gestern habe ich die Grenze zu Kirgisien, entgegen aller Warnungen, ohne ein Problemchen, förmlich durchrollt. Keine Kontrolle, auch der geschossenen Fotos nicht, nichts. Als ich in der Schlange Stand um meinen Ausreisestempel zu ergattern, rief ein Zöllner“ Ein Deutscher. Lasst den mal vor“. Das war mir dann schon peinlich. Der Chef übergab mir dann auch noch eine riesige Konservendose mit Pilav (gebratenen Reis mit Gemüse) und wünschte mir noch eine gute Reise.
Zwei Kilometer weiter schon die nächste und auch die einzige größere Stadt auf meinem kurzen Weg durch Kirgisien: Osch.
Hier mache ich für vielleicht zwei Tage Station, sammle meine Kräfte für die drei großen Pässe und die Berge des Pamirs um dann nach China hinein zu rollen. Ich hoffe dass ich im Reich der Mitte auch normalen Zugang, zumindest auf meine Homepage (www.thomasmeixner.de) habe um die interessierten Leser auf dem Laufenden zu halten.
Km Stand: 8182

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Handgemalt und eher Mangelware (UZ)

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Auf der falschen Straßenseite unterwegs (UZ)

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Futtertransport (UZ)

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Blick beim Aufwachen (UZ)

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Morgentliche Zahnpflege (UZ)

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Typisch auch im Fargona Tal: Baumwolle (UZ)

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Pause bei den Reifenflickern (UZ)

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Immer viel trinken (UZ)

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Das typische Brot des Landes (UZ)

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Und hier wird es gebacken (UZ)

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Blick in den Ofen (UZ)

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"Autobahn"-Restaurant (UZ)

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Straßenstand (UZ)

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Schhattenspiel im Tien Shan Gebirge (UZ)

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Auf dem Weg zum Kamtschik Pass (UZ)

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Kashgar in China nur noch schlaffe 907 km (UZ)

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Aus diesm Tal habe ich mich hoch-"geschraubt" (UZ)

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Ich auch (UZ)

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Allmorgentliches Verabschieden (UZ)

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Besuch in der Töpferei (UZ)

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Beim Verzieren der Tonwaren (UZ)

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Der Schuster arbeitet im Freien (UZ)

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Blick zurück (UZ)

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Mit der Gaspulle nach Hause (UZ)

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Pause vor sowjetischer Kunst (UZ)

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Mit Rennrädern aus Italien rangedüst (UZ)

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Ganz klassisch mit Tagebuch und Karte (KG)




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