635 Kilometer unterm Kiel
In den vergangenen zwei Wochen habe ich bereits zum zweiten Mal meine geliebte „Nocona“ , ein Faltboot der Marke Pouch, herausgeholt um auf dem Wasser unterwegs zu sein. Ende Juni hatte ich mit weiblicher Begleitung eine kleinere Runde auf der kleinen Seenplatte in Mecklenburg, einschließlich der Oberhavel vom 200 Kilometern gedreht.
Doch jetzt war ich mal wieder mit Torsten, einem guten Freund und Reisebegleiter etwas länger unterwegs, zumindest was die Streckenlänge betraf. Wir starteten an der tschechischen Grenze in Schöna. Die Anreise erfolgte mit dem Zug. Doch zwischen Bad Schandau und Schöna rollte ein Bus als Schienenersatzverkehr und setzte uns mitten im Dorf ab. Das Wasser war dann aber noch 2 ½ km weg. Wir wanderten mit unserem Bootswagen runter an den Fluss und starteten unsere Reise in den Norden. Das Endziel stand da noch nicht fest. Doch um es vorwegzunehmen wurde es Hamburg-Blankenese, was wir nach ca. 635 Kilometern Wasser unterm Kiel und 15 Tagen paddeln erreichten.
Das Wetter war abwechslungsreich. Von straffem Gegenwind über Hitze bis zu 37 Grad im Schatten bis kalte Tage war alles dabei. Doch das hat die gute und humorvolle Laune an Bord nicht getrübt.
Es wurde viel gelacht und wir genossen die Natur und den etwas anderen Blick aufs Land.
Aber die Elbe hatte extrem wenig Wasser. Das machte uns nachdenklich. An einer Stelle sind wir mitten im Fluss auf Sand aufgelaufen und das bei etwas mehr als zehn cm Tiefgang.
Die Millionenstadt Hamburg bildetet aber einen würdigen Abschluss. Wir kamen ganz dicht an Elbphilharmonie, an den Landungsbrücken und am Fischmarkt vorbei. Super schöne Momente bei bestem Wetter und am letzten Tag noch guter Rückenwind. Er blies uns auch wieder raus aus dem Zentrum.
Doch ab der Schleuse Geesthacht kommt dann Ebbe und Flut ins Spiel. Nur mit der Ebbe, die uns weiterzog, ist es dann noch sinnvoll sich mit Muskelkraft fortzubewegen.
Die letzte Nacht verbrachten wir dann, wie schon 2019 auf dem Gelände des Ring der Einzelpaddler / Faltbootgilde e.V., bauten unser Boot ab und wurden am anderen Morgen, also gestern früh, sogar noch von einem netten Herrn mit einem Kombi hoch zur S-Bahnstation Blankenese gebracht. Die Rückreise dann, wie gehabt, per Bahn, die erstaunlicherweise fast keine Verspätung hatte. Insgesamt war es eine tolle Reise, an die wir uns noch lange erinnern werden.
Wanderung zum Wasser
Bootsaufbau an der tschechischen Grenze
Unser Einkauf in Hřensko 
Am Horizont der Lilienstein
Gegenverkehr bei Rathen
Wir nähern uns Dresden
Die Sonne ist schon verschwunden
Das Lamm wird von mir gerettet
Noch etwas verschlafen
Unser Ladegerät
Etwas Luxus darf es schon sein
Elbkliometer 200
Leise zieht der Morgennebel
Die Stadtkirche zu Wittenberg
Bierpause in Coswig (Anhalt)
Auch das Wild hat Durst
Nachtlager auf grüner Kiesbank vor Dessau
Die Küche von oben
Auf der Elbe bei Dassau (Km 261)
Auf der Flucht
Besuch kurz vor Magdeburg
Das ist das komplette Gepäckt
Großeinkauf in Schönebeck
Vorbei am Magdeburger Dom 
Zum Wasser waren es ein paar Meter
Jeder bekam die Hälfte
Kühe mal in weiß
Die Flaschenpost kam angeschwommen
In der Gruppe unterwegs
In der Ferne das Kloster Jerichow
Eines der schönsten Nachtlager
Der Mond ist aufgegangen
Hansestadt Tangermünde
Alleine unterwegs
Gesegelt wurde eher selten
Eisenbahnbrücke in Wittenberge
Die Sonne kämpft sich durch den Nebel
An der ehemaligen innerdeutschen Grenze
Eine Gewitterwolke
Hier drehen sich noch die Schaufelräder
Lauenburg
Ehemaliges Kernkraftwerk Krümmel
Holger aus Hamburg begleitete uns ein paar Kilometer
In der riesigen Schleusenkammer in Geesthacht
599 Kilometer unterm Kiel
Bei Ebbe lag das Boot trocken
Kostenlose Schlammpackung
Udo an einem Boot entdeckt
Hinter mir die Elbphilharmonie
Die Landungsbrücken
Am Fischmarkt vorbei
Hier können die Schiffe etwas größer sein
Schluss in Blankenese (Km 635)
Die "Nocona" wird zerlegt
Reisefertig
Wolfgang fuhr uns zur S-Bahn
Hamburg Hauptbahnhof
Sommervortrag
Heute Vormittag weilte ich in einem historischen Gebäude, im Melanchthon-Gymnasium in Wittenberg. Kurz vor den Sommerferien in Sachsen-Anhalt, dem Bundesland wo ich auch zu Hause bin, gab es für die Schüler der 8. Klasse je eine Doppelstunde ganz speziellen Unterrichtes.
Ich berichtete von meiner Reise auf der Seidenstraße im Jahre 2018, sozusagen als Abschluss, des Geografieunterrichts zum Thema Asien. Im Anschluss an den Vortrag beantwortete ich dann, wie gehabt noch Fragen der Schüler. In den knapp 90 Minuten die ich an der LED-Wand verbrachte waren die Schüler erstaunlich still und ich hatte den Eindruck, dass ich sie gut auf die Reise "mitnehmen" konnte.
Mit hat es jedenfalls mal wieder sehr viel Spaß bereitet vor einem sehr jungen Publikum zu sprechen.
In der historischen Aula
Umgezogen
„Wir bauen Dein Rad“, so lautete das Motto seit vielen Jahren bei der Firma Rotor-Bikes in Leipzig.
Johannes ist der Geschäftsführer der kleinen und feinen Fahrradschmiede.
Seit ca. zwei Monaten findet man die Geschäftsräume der Manufaktur an neuer Adresse. Hier in der Josephstraße 1a in Leipzig Lindenau wird der Interessierte Radfahrer sehr gut beraten und bekommt Fahrräder, die zu einem passen.
Die Fahrräder sind alle Unikate, selbst die Rahmen werden von Rotor aus feinsten Materialien gefertigt.
Vergangenen Freitag war ich vor Ort und war begeistert von den neuen Räumen mit großen Schaufenstern und der obligatorischen Sitzecke, wo man sich zu gemütlichen Fachsimpeln über die schönste technische Erfindung der Menschheit treffen kann.
Und das die Produkte von Rotor Bikes super und solide daherkommen habe ich in fast 80.000 Kilometern des Radreisens schon selber erfahren dürfen.
Also, wer Interesse hat und ein neues Fahrrad sucht…schaut mal in der Josephstraße vorbei. hier geht's zu Seite von Rotor bikes
Der neue Laden in Leipzig-Lindenau
Individuelle Beratung vom Chef persönlich
Auch Piniongetriebe werden hier verbaut
Nicht nur der Tresen ist ein Unikat
Video zur Iranreise
Gestern habe ich mich noch einmal vor der Kamera zu meiner geplatzten Iranreise geäußert und einen kleinen Ausblick in den kommenden Sommer gegeben. Hier geht's zum VIDEO …oder auf das Bild klicken.
Saisonende
Vergangenen Freitag ging meine Vortagssaison 2025/26 zu Ende.
In der Bücherei in Teutschenthal bei Halle (Saale) brachte ich vor vollem Haus den Gästen mit dem neuen Skandinavien-Vortrag den hohen Norden Europas näher.
Insgesamt war es einen gute und erfolgreiche Zeit trotz des relativ harten Winters am Jahresanfang und der Krieg in der Region um den Iran. Das habe ich natürlich an den Besucherzahlen etwas gemerkt.
Damit endetet die Vortragssaison schon früher als in anderen Jahren.
Grund dafür war eine Tour in den Iran. Dort plante ich eine zwei/dreimonatige Rundreise per Rad, um anschließend auf dem Landweg, strampelnder Weise, den Heimweg anzutreten.
Am 13. April hatte ich den Flug von Leipzig nach Teheran gebucht, das Visa war auch in Arbeit.
Doch aufgrund der aktuellen Kampfhandlungen im Nahen Osten fällt das natürlich alles erst einmal ins Wasser.
Man muss, wie auf einer langen Tour auch, mal wieder umdisponieren.
Die Iranreise habe ich auf das kommende Jahr verschoben, in der Hoffnung, dass mich das alte Persien mit friedlichen Armen empfängt.
Jetzt steht erst mal das Osterfest vor der Tür.
Ich wünsche allen Besuchern meiner Seiten friedliche und glückliche Ostertage.
Faltradtour zwischen den Veranstaltungen im Spreewald
Im hisrorischen Schloss Leitzkau
Teutschenthal ist immer gut besucht
Nachtlager zwischen zwei Vorträgen im Nordharz
Am Radsportmuseum in Kleinmühlingen
Elektronische Bücher
Seit einigen Monaten ist es möglich drei meiner Bücher (Amerika, Seidenstraße und Afrika) sich auch als E-Book herunterzuladen und in elektronischer Form auf dem Bildschirm zu lesen.
Wer Interesse hat, kann hier auf den jeweiligen Link klicken und sich die Sachen gegen eine Gebühr herunterladen.
Seidenstraße
Amerika
Afrika
Frohe Weihnachten
Allen Besuchern meiner Seiten wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2026.
Auwald Jeßnitz 2025
Licht auf Reisen
Die Tradition, das Friedenslicht mit dem Fahrrad zu transportieren, besteht nun schon seit 2018. Zum 8. Mal strampelten wir von Leipzig über Wolfen, Dessau bis nach Wittenberg. An allen beiden Tagen war das Wetter für den letzten Monat im Jahr mehr als super. Leichter Rückenwind und Sonne. In diesem Jahr übergaben wir das Licht aus Bethlehem beim Oberbürgermeister Herrn Schenk am Rathaus in Wolfen. Dann war aber der Tag noch nicht zu Ende, denn der Lions Club Bitterfeld bat uns noch in die Mehrzweckhalle am Sport- und Freizeitzentrum in Sandersdorf bei Bitterfeld zu kommen. Dort spielte der US Army Europe and Africa Band & Chorus (Militärkapelle der US-Army). Auch Angehörige des US-Konsulats aus Leipzig waren zugegen.
Danach war der erste Reisetag zu Ende und wir „parkten“ das Licht bei mir zu Hause in der Dusche, machten es uns bei einer Schallplatte und einem Bier in meinem bescheidenen Zuhause gemütlich und ließen den erlebnisreichen Tag Revue passieren.
Auch am zweiten Tag begrüßte uns die Wintersonne an der Mulde auf dem Weg nach Dessau. Weiter rollten die Speichenräder auf dem schönen und fast menschenleeren Fürst Franz Weg (R1, Elberadweg) nach Wittenberg. Aber vorher wurde das Licht im Hospiz geteilt.
In diesem Jahr machten wir zuerst im Wittenberger Hospiz Station, um abschließend die alte Stadtkirche in Wittenberg, wo vor 500 Jahren schon der Reformator Martin Luther predigte, zu besuchen.
Dort gab es die letzte Weitergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem. Unsere Mission war erfüllt und wir konnten entspannt den Abend genießen.
An der Demokratieglocke in Leipzig
Die Johaniterjugend Leipzig
Im Norden von Leipzig
Süße Begleitung
Zeuge des Bergbaus 
Die Flammen am Werbeliner See
Nur leicht verfahren
Am Rathaus in Wolfen
In der Mehrzweckhalle in Sandersdorf
Unterhaltung in hoher Qualität
Morgenstimmung an der Mulde bei Raguhn
Ankunft in Dessau
Lichtteilung im Hospiz Dessau
Station am Fürst Franz Weg
Angekommen im Wörlitzer Park
Teepause 15 km vor Wittenberg am Elberadweg
Die Bisamratte blieb unbeeindruckt
Ein Teil der Mannschaft am Tag zwei
Schöner Empfang im Hospiz Wittenberg
Blick in die historische Stadtkirche zu Wittenberg
Friedenslicht zu mitnehmen in der Stadtkirche
Auf ein Wort 2025
Hier gibt es einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und ein kleinen Ausblick ins Jahr 2026
Viel Spaß beim Ansehen. zum Video
Friedenslicht 2025
Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Friedenslicht-Aktion per Fahrrad!
Die Geschichte des Lichts:
Im Jahr 1986 entstand im Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Bethlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.
Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin und in der heutigen Zeit notwendiger denn je. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen. Es soll dazu ermutigen, aufeinander zuzugehen und sich nicht zu verschließen.
Vielfalt leben, Zukunft gestalten – so lautet das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion.
Zu unseren Aktionen:
Ich werde das Friedenslicht wieder von der Johanniter-Jugend aus Leipzig in Empfang nehmen und es mithilfe meines Drahtesels „Nasreddin“ und viel Muskelkraft über Dessau nach Wittenberg transportieren.
Hier sind die Stationen:
Mo, 15.12.
- 9:45 Uhr Augustusplatz Leipzig (Demokratieglocke)
- 16:00 Uhr Rathaus Wolfen
Di, 16.12.
- 9:00 Uhr Thomas Meixner (Kirchstraße 14; 06800 Jeßnitz)
- 11:30 Uhr Hospiz Dessau (Kühnauer Str. 40)
- 16:30 Uhr Hospiz Wittenberg (Paul-Gerhardt-Straße 42–45)
- 17:30 Uhr Stadtkirche Wittenberg
Hierzu seit ihr alle recht herzlich eingeladen. Setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen für den Frieden!
Wenn ihr Aussender*in des Friedenslichtes sein wollt und dieses mit nach Hause nehmen möchten, bringt an diesem Tag eine Kerze, Laterne o.ä. mit, um das Friedenslicht weitertragen zu können.
Wer Lust und Zeit hat die Strecke oder auch eine Teilstrecke mitzuradeln, kann das gerne tun und sich bei mir melden (T: 03494 – 66 76 000) oder spontan an einer der Übergabeorte kommen. Vergesst eine windgeschützte Öl/Kerzenlampe nicht! mehr Info
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