Video zur Iranreise
Gestern habe ich mich noch einmal vor der Kamera zu meiner geplatzten Iranreise geäußert und einen kleinen Ausblick in den kommenden Sommer gegeben. Hier geht's zum VIDEO …oder auf das Bild klicken.
Saisonende
Vergangenen Freitag ging meine Vortagssaison 2025/26 zu Ende.
In der Bücherei in Teutschenthal bei Halle (Saale) brachte ich vor vollem Haus den Gästen mit dem neuen Skandinavien-Vortrag den hohen Norden Europas näher.
Insgesamt war es einen gute und erfolgreiche Zeit trotz des relativ harten Winters am Jahresanfang und der Krieg in der Region um den Iran. Das habe ich natürlich an den Besucherzahlen etwas gemerkt.
Damit endetet die Vortragssaison schon früher als in anderen Jahren.
Grund dafür war eine Tour in den Iran. Dort plante ich eine zwei/dreimonatige Rundreise per Rad, um anschließend auf dem Landweg, strampelnder Weise, den Heimweg anzutreten.
Am 13. April hatte ich den Flug von Leipzig nach Teheran gebucht, das Visa war auch in Arbeit.
Doch aufgrund der aktuellen Kampfhandlungen im Nahen Osten fällt das natürlich alles erst einmal ins Wasser.
Man muss, wie auf einer langen Tour auch, mal wieder umdisponieren.
Die Iranreise habe ich auf das kommende Jahr verschoben, in der Hoffnung, dass mich das alte Persien mit friedlichen Armen empfängt.
Jetzt steht erst mal das Osterfest vor der Tür.
Ich wünsche allen Besuchern meiner Seiten friedliche und glückliche Ostertage.
Faltradtour zwischen den Veranstaltungen im Spreewald
Im hisrorischen Schloss Leitzkau
Teutschenthal ist immer gut besucht
Nachtlager zwischen zwei Vorträgen im Nordharz
Am Radsportmuseum in Kleinmühlingen
Elektronische Bücher
Seit einigen Monaten ist es möglich drei meiner Bücher (Amerika, Seidenstraße und Afrika) sich auch als E-Book herunterzuladen und in elektronischer Form auf dem Bildschirm zu lesen.
Wer Interesse hat, kann hier auf den jeweiligen Link klicken und sich die Sachen gegen eine Gebühr herunterladen.
Seidenstraße
Amerika
Afrika
Frohe Weihnachten
Allen Besuchern meiner Seiten wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2026.
Auwald Jeßnitz 2025
Licht auf Reisen
Die Tradition, das Friedenslicht mit dem Fahrrad zu transportieren, besteht nun schon seit 2018. Zum 8. Mal strampelten wir von Leipzig über Wolfen, Dessau bis nach Wittenberg. An allen beiden Tagen war das Wetter für den letzten Monat im Jahr mehr als super. Leichter Rückenwind und Sonne. In diesem Jahr übergaben wir das Licht aus Bethlehem beim Oberbürgermeister Herrn Schenk am Rathaus in Wolfen. Dann war aber der Tag noch nicht zu Ende, denn der Lions Club Bitterfeld bat uns noch in die Mehrzweckhalle am Sport- und Freizeitzentrum in Sandersdorf bei Bitterfeld zu kommen. Dort spielte der US Army Europe and Africa Band & Chorus (Militärkapelle der US-Army). Auch Angehörige des US-Konsulats aus Leipzig waren zugegen.
Danach war der erste Reisetag zu Ende und wir „parkten“ das Licht bei mir zu Hause in der Dusche, machten es uns bei einer Schallplatte und einem Bier in meinem bescheidenen Zuhause gemütlich und ließen den erlebnisreichen Tag Revue passieren.
Auch am zweiten Tag begrüßte uns die Wintersonne an der Mulde auf dem Weg nach Dessau. Weiter rollten die Speichenräder auf dem schönen und fast menschenleeren Fürst Franz Weg (R1, Elberadweg) nach Wittenberg. Aber vorher wurde das Licht im Hospiz geteilt.
In diesem Jahr machten wir zuerst im Wittenberger Hospiz Station, um abschließend die alte Stadtkirche in Wittenberg, wo vor 500 Jahren schon der Reformator Martin Luther predigte, zu besuchen.
Dort gab es die letzte Weitergabe des Friedenslichtes aus Bethlehem. Unsere Mission war erfüllt und wir konnten entspannt den Abend genießen.
An der Demokratieglocke in Leipzig
Die Johaniterjugend Leipzig
Im Norden von Leipzig
Süße Begleitung
Zeuge des Bergbaus 
Die Flammen am Werbeliner See
Nur leicht verfahren
Am Rathaus in Wolfen
In der Mehrzweckhalle in Sandersdorf
Unterhaltung in hoher Qualität
Morgenstimmung an der Mulde bei Raguhn
Ankunft in Dessau
Lichtteilung im Hospiz Dessau
Station am Fürst Franz Weg
Angekommen im Wörlitzer Park
Teepause 15 km vor Wittenberg am Elberadweg
Die Bisamratte blieb unbeeindruckt
Ein Teil der Mannschaft am Tag zwei
Schöner Empfang im Hospiz Wittenberg
Blick in die historische Stadtkirche zu Wittenberg
Friedenslicht zu mitnehmen in der Stadtkirche
Auf ein Wort 2025
Hier gibt es einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und ein kleinen Ausblick ins Jahr 2026
Viel Spaß beim Ansehen. zum Video
Friedenslicht 2025
Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Friedenslicht-Aktion per Fahrrad!
Die Geschichte des Lichts:
Im Jahr 1986 entstand im Landesstudio des Österreichischen Rundfunks (ORF) die Idee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Bethlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.
Das Licht ist das weihnachtliche Symbol schlechthin und in der heutigen Zeit notwendiger denn je. Mit dem Entzünden und Weitergeben des Friedenslichtes erinnern wir uns an die weihnachtliche Botschaft und an unseren Auftrag, den Frieden unter den Menschen zu verwirklichen. Es soll dazu ermutigen, aufeinander zuzugehen und sich nicht zu verschließen.
Vielfalt leben, Zukunft gestalten – so lautet das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion.
Zu unseren Aktionen:
Ich werde das Friedenslicht wieder von der Johanniter-Jugend aus Leipzig in Empfang nehmen und es mithilfe meines Drahtesels „Nasreddin“ und viel Muskelkraft über Dessau nach Wittenberg transportieren.
Hier sind die Stationen:
Mo, 15.12.
- 9:45 Uhr Augustusplatz Leipzig (Demokratieglocke)
- 16:00 Uhr Rathaus Wolfen
Di, 16.12.
- 9:00 Uhr Thomas Meixner (Kirchstraße 14; 06800 Jeßnitz)
- 11:30 Uhr Hospiz Dessau (Kühnauer Str. 40)
- 16:30 Uhr Hospiz Wittenberg (Paul-Gerhardt-Straße 42–45)
- 17:30 Uhr Stadtkirche Wittenberg
Hierzu seit ihr alle recht herzlich eingeladen. Setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen für den Frieden!
Wenn ihr Aussender*in des Friedenslichtes sein wollt und dieses mit nach Hause nehmen möchten, bringt an diesem Tag eine Kerze, Laterne o.ä. mit, um das Friedenslicht weitertragen zu können.
Wer Lust und Zeit hat die Strecke oder auch eine Teilstrecke mitzuradeln, kann das gerne tun und sich bei mir melden (T: 03494 – 66 76 000) oder spontan an einer der Übergabeorte kommen. Vergesst eine windgeschützte Öl/Kerzenlampe nicht! mehr Info
Ein besonderer Abend
Gestern weilte ich, seit etlichen Jahren, mal wieder in den Räumlichkeiten der Firma Rotor-bikes in Leipzig.
Ich gemütlicher Runde und besonderem Flair berichtete ich in einem Vortrag über meine Reise auf der Seidenstraße nach China, die Ich im Jahre 2018 unternahm…natürlich mit einem stabilen Expeditionsrad der Leipziger.
Für mich war es ein besonderer Abend in einer Räumlichkeit, die normalerweise als Werkstatt, für Beratung und Verkauf genutzt wird, zu referieren.
Hier in der Fahrradmanufaktur, die es schon seit über 25 Jahren gibt werden normalerweise sehr hochwertige und individuelle Einzelstücke für die Radfans gebaut.
Schaut mal rein bei den freundlichen Leuten von Rotor-bikes. Entweder im Laden in der Queckstraße 21 oder auch virtuell auf der Homepage: www.rotorbikes.com.
Freitagabend bei Rotor-bikes
Rollender Besuch
Seit langem rollten mal wieder zwei Radler auf den Hof hinter meiner kleinen Wohnung in Jeßnitz.
Über „Warmshowers“, ein gemeinnütziges Gastfreundschaftsnetzwerk für Radreisende, meldeten sich Jamie und Ihr Begleiter Louis aus Wellington (Neuseeland) an.
Wir kochten gestern Abend gemeinsam und es gab natürlich auch viel zu erzählen. Die Beiden sind erst 22 Jahre alt und kurbeln gerade in Richtung Türkei. Es ist ihr erster großer Trip. Da lauschten sich die Beiden so etliches von einem alten „Hasen“ ab und waren auch sichtlich beeindruckt vom Reiseleben des Weltenradlers.
Heute Morgen verabschiedeten wir uns und ich wünschte der radelnden Jugend eine schöne Reise.
Heute muss ich mich auch verabschieden, und zwar von meinen Fünfzigern. Morgen nulle ich bereits zum 6. Mal. So vergeht die Zeit.
Den Beiden schrieb ich einen Spruch von Billy Idol, der nur etwas älter ist als meine Wenigkeit:
„Das Leben ist eine Reise. Nimm nicht zu viel Gepäck mit“.
In diesem Sinne: Kommt alle gut durch die Tage.
Jamie und Louis
Wasser unterm Kiel
In den letzten beiden Wochen war es wieder so weit. Mein Faltboot er Fa. Pouch wurde wieder zu Wasser gelassen.
Die Anreise erfolgte per Auto. Ein Bekannter von Torsten „opferte“ sich und brachte uns bis in die Nähe von Wrocław (ehem. Breslau). Hier an einem See, mit Anbindung an die polnische Oder, bauten wir das Faltboot zusammen und starteten unsere Tour in Richtung Schwedt in Brandenburg.
Doch durch die Altstadt von Breslau gab es kein Durchkommen und wir wurden von den polnischen Beamten zurückgeschickt nach Süden. Etliche Schleusen später und nach 14 Kilometern Umweg waren wir dann auf Kurs.
Aber erst als wir die letzte große Schleuse passiert hatten, fing die Oder an zu strömen und wir nahmen Fahrt auf. 40–50 Flusskilometer waren dann täglich möglich.
In Polen waren wir fast alleine unterwegs, stießen nur selten auf ein Angelboot. Dafür begegneten wir vielen Wildtieren, meistens gefiederte Bewohner des Flusses, aber auch Rehe, die zum Trinken ans Wasser kamen.
Die erste Reise Woche war uns fast schon zu warm. Teilweise mit 34 Grad über null im Schatten kamen die polnischen „Hundstage“ sehr warm daher. Angenehmer wurde es in der zweiten Woche.
Bis auf einen Tag schien, die Sonne jeden Tag auf unser Duo herab.
Wir änderten unseren Plan und bogen südlich von Schwedt in den Oder Havel-Kanal ab und landeten schließlich auf dem Vereinsgelände des Wassersportvereins „Möwe“ in Oranienburg.
Von hier war es nur eine „Katzensprung“ bis zum Bahnhof.
Ganz klassische rollten wir mit dem Zug gen Heimat.
Die ca. 500 Kilometer auf dem Wasser waren wir immer super schön und vor allem entspannend. Man verändert auch mal die Perspektive, schaut sich vom Wasser aus das Land an.
Fast schon wehmütig schaue ich zurück auf schöne Erlebnisse mit Torsten und meinem geliebten Faltboot, der „Nocona“.
Doch ein Spruch von Torsten lautet: “Nach der Tour ist vor der Tour“.
Erster Morgen beim Packen
Breslau vom Wasser aus
Die Schleusen kosteten ein paar Złoty
Rein in die riesige Schleuse
Erstes Nachtlager am Rand von Breslau
Der Mond ist aufgegangen
Die rechte Schleuse war unsere
Alles hat seine Zeit
Gesegelt wurde eher selten
Gleich gehen die Schleusentore auf
Seeadler sahen wir sehr häufig
Eine Libelle auf dem Hut
Landgang
Häuser aus der alten Zeit
Ausgemustert
Baden bei 34 Grad
Große Wäsche wärend der Fahrt
Mückenalarm
Blick aus dem Zelt am Morgen
Unter alten Stahlbrücken
Der Marktplatz von Bytom Odrzański
Altes verfallenes Schloss
Der Waschbär war vor uns da
Unter grünen Bäumen
Ruhig fließt die Oder dahin
Der Wald in der Morgensonne
Besuch aus der Luft
Gestartet wird zu dritt
Mittagspause
Steinerne Insel
Man genießt die Ruhe des Abends
Morgennebel
Fahrendes Eigenheim
Naturteppich
Doppelter Sonnenaufgang
Ganz schön bunt
Schwarzstörche sind selten
Nach dem Krieg nicht wieder aufgebaut
Glücklich auf dem Wasser
Unser "Vorgarten"
Guten morgen
Massenstart der Komorane
Laster ohne Ende auf der Grenzbrücke bei Frankfurt
Sie kam angeschommen
Frankfurt (Oder)
Bootswache in Słubice
Der Wasserstand der Oder 
Die Isomatte wird aufgeblasen
Die Ausrüstung ist schon an Land
Die Zelte waren von der Fa. Wechsel-tents aus Berlin
Wieder ein Tag zu Ende
Kleine Blume vor kleinem Boot
Die Schleuse Hohensaaten war außer Betrieb
Hier wurden wir 36 m in die Höhe gehoben
Altes und neues Schiffshebewerk in Niederfinow
Seit 91 Jahren werden hier Schiffe gehoben 
Viel Stahl, Seile und Rollen
Kurz vorm Frühstück am Oder-Havel-Kanal
Gigantischer Gegegenverkehr im Kanal
Der Binnenhafen in Eberswalde
Wassereinlass vorm Trödelkanal (Schleuse)
Die Hubbrücke musste nicht gehoben werden
Letzter Morgen im Busch
Im Trödelkanal
Blinder Passagier
Der Berlin-Stettin-Kanal ist schon sehr alt
Unterwegs mit viel Luxus
Regenschauer vorm Lehnitzsee
Torsten holt den Bootswagen an der Lehnitzschleuse
Auf Schienen vorbei an der Schleuse
Die letzten Meter auf dem Wasser
Abreisebereit in Oranienburg
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