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zuletzt geändert: 17. 11. 2018
Samstag d. 30. Mai 2009

Vilnius

Soeben bin ich in Vilnius eingetroffen. Eine wunderschoene Stadt. Ich wage zu behaupten das es eine der schoensten Hauptstaedte Europas ist. Die Littauer haben in den letzten Jahren viel Arbeit und Geld investiert, um ihre historischen Hinterlassenschaften herzurichten. Hier gibt es also viel zu entdecken. Ich habe meinen Stadtrundgang trotzdem auf einen Tag limitiert, da die Zeit laeuft und mein Visa fuer Russland am 24. Juni auslauft. Auch dort gibt es noch viele Kilometer zu strampeln.
Symbolisch fuer das neue Littauen steht wohl die Kathedrale, mit dem freistehenden Glockenturm. Hier kam es 1990 zu Demonstationen, die nicht so friedlich verliefen wie in der ehemaligen DDR. Meine Gastgeber der letzten Nacht, Andrius und Daiva, waren damals Studenten und unmittelbar an den Demonstrationen beteiligt. Es gab mehrere Tote und die Kathedrale war stummer Zeuge der historischen Ereignisse.
Heute findet im Park ein internationales Folklorefestival statt. Es gibt viele traditionelle Musik zu hoeren. Fuer den Abend habe ich auch schon ein Quartier.
Der Vater von Andrius, ein deutsch Littauer, der hier geblieben ist, wartet schon am Stadtrand im Wald auf mich.
Km Stand 1713

Vilius
Auch in der Hauptstadt wachesen die Haeuser in die Hoehe

Vilnius002
Vor der Kathedrale

Donnerstag d. 28. Mai 2009

Mal wieder in Littauen

Heute habe ich die Grenze nach Littauen bei Sovjetsk (ehem. Tilsit) ueberradelt und sitzte mal wieder an einem Rechner.
Die letzten Tage waren recht abenteuerreich. Ich war in der russischen Enklave um Kaliningrad unterwegs und bin auch ohne Probleme rein gekommen, obwohl ich da schon andere Sachen gehoehrt habe. Bei der Einreise wollte der Beamte unbeding meine Medikamentenbox sehen und der Drogenhund schnupperte verdaechtig an meinem Gepaeck... fand aber nichts.
Kaliningrad ist eine typisch russische Stadt mit Neubauten und Verkehrscaos. Nur noch wenige historische Gebaeude stehen noch. Ich habe mir die restaurierte Domkirche mit dem Grab von Emanuel Kant angeschaut und die neu gebaute orthodoxe Kirche. Ansonsten war ich froh ungeschadet ninein und vor allem auch wieder hinaus gekommen zu sein.
Auf dem Land scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Auch mit der russischen Gastfreundschaft ist es wie gehabt.
Gleich am ersten Abend, als ich bescheiden nach einem Platz fuer mein Zelt fragte wurde ich wie selbsverstaendlich ins Haus eingeladen. Man bewirtete mich fuerstlich. Neben mir in der Kueche peipten ca. 50 Kueken vor sich hin und ich bekam ein schoenes Bett.
Weiter geht es fuer mich an der Memel entlang nach Kaunas und Vilnius, der Hauptstadt, wo ich auf meiner ersten Littauenfahrt zusammen mit neun Freunden 1996 weilte.
Man darf gespannt sein was sich veraendert hat.
Km Stand 1495

Leba
Die grosse Wanderduene bei Leba an der polnischen Ostseekueste

Kaliningradklein
Kaliningrad ist geschafft


KaliningradKirche
Die neue orthodoxe Kirche im Zentrum von Kaliningrad

SU
Aus der alten Zeit stehgebleiben

Donnerstag d. 21. Mai 2009

Ostsee

Heute habe ich Kolobrzeg (ehem. Kohlberg) an der polnischen Ostdeekueste erreicht. Die Reise nach Russland habe ich gemaechlich angehen lassen, da ich erst am 26.5. nach Russland einreisen darf. Ein historisch interessanter Ort war Peenemuende, wo in den 30er Jahren an den ersten Raketen geforscht wurde. Auch das Schiffshebewerk in Niederfinow bei Berlin war sehenswert. Jetzt ziehe ich von Dorf zu Dorf und geniesse das schoene Polen mit seinen historischen Entdeckungen und freundlichen Menschen.
Km stand 726

Oder
An der deutsch-polnischen Grenze

Montag d. 11. Mai 2009

Ausgeflogen

Am Wochenende drehen sich die Räder wieder. Da ich in diesem Jahr noch viele Termine und Aktionen wahrnehmen will, werde ich nur für zwei Monate in Richtung Osten fahren. Ein Ziel wird die Stadt Kaliningrad (ehem. Königsberg) sein. An dieser russischen Enklave reiste ich in den letzten Jahren immer vorbei.
Weite soll es dann über Litauen und Lettland wieder hinein nach Russland gehen, wo ich mich in Grenznähe zu Weißrussland nach Briansk vorkämpfen will. Dort steht das Svenski Kloster, ein russisch-orthodoxes Kloster, das in den 30er Jahren unter Stalin stark zerstört wurde.
Dort verbrachte ich 1998 eine Nacht und wurde von den Mönchen herzlich aufgenommen. Das war am Anfang meiner Erdumrundung. Ich will mich über den Stand der Aufbauarbeiten kundig machen und den Menschen dort einfach hallo sagen.
Zurück soll es dann über die Ukraine gehen, ein Land in dem ich bis jetzt noch nicht war und mich schon seit Jahren reizt.
Material und Ausrüstung sollen getestet werden und der Kopf auch schon ein wenig fit gemacht werden für 2010. Dann möchte ich weiter nach Osten, genau bis Vladivostok am pazifischen Ozean.
Wenn ich an einem Computer vorbeikomme werde ich ein paar Neuigkeiten ins Netz stellen.
Zu erreichen bin ich in dringenden Fällen über thomas_meixner@web.de. Aber Anfang-Mitte Juli werde ich wieder in der Heimat sein.

Svenski-Kloster
Am Svenski Kloster 1998


Dienstag d. 28. April 2009

Vorgemerkt

Vom 25. September bis zum 8. November stelle ich einige Fotos meiner Afrikadurchqerung in der "Galerie am Ratswall" in Bitterfeld aus. "Afrika-eine Bildereise" heißt der Titel. Es sind Bilder, die aus meinen Archiven stammen und bisher nicht veröffentlicht wurden. Von Landschaftsaufnahmen, Tieren, bis hin zum Alltag der Menschen werde ich eine bunte Mischung vom "schwarzen Kontinent" darbieten. In chronologischer Reihenfolge kann der Besucher in Bildern von Kairo nach Kapstadt reisen.
Am 24.9. um 18.00 Uhr sind alle Interessenten zur Eröffnung eingeladen. Es wird einen kleinen Abriss der Reise als kurzen Vortrag geben.
Wer sich einen gemütlichen Afrika-Abend machen möchte kann meinen ausführlichen Diavortrag am 29.10 um 19.00 in der selben Örtlichkeit besuchen.

Sudan-008
Derwische in Khartum (Sudan)

Donnerstag d. 9. April 2009

Frohe Ostern

Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich ein frohes Osterfest.
Für die Einen ist es das Fest der Auferstehung Christi für die Anderen ist es einfach nur die Begrüßung des Frühlings. Und der soll, laut Wettervorhersage, kommen.
Ich werde mit ein paar Freunden eine Radtour in den schönen Harz unternehmen und mich ein wenig entspannen, bevor die letzten Vorträge dieser Saison gehalten werden.

Louisiana-Jesus
Der Auferstandene Christus vor einer Kirche in Louisiana (USA)

Dienstag d. 3. März 2009

Mail Art Ausstellung

Heute wurde in der Galerie am Ratswall in Bitterfeld eine sehr interessante Ausstellung von Schülern meiner Patenschule, dem Heinrich Heine Gymnasium, eröffnet. Unter Leitung des freischaffenden Künstlers Wolfgang Petrovsky aus Freital widmeten sich einige Schüler der Mailart, eine in den 60er Jahren entstandene Kunst, die meist mit der Post versendet wurde.
Es sind viele interessante Ausstellungsstücke entstanden. Unter anderem kam ich mit Johannes Denkewitz ins Gespräch, der eines der besten Postkarten enstehen ließ.
Es wurde auch angeregt evtl. einige Fotos meiner Reisen auszustellen. Wenn es meine Zeit zulässt werden sie zum Jahresende in den Räumen der Galerie zu sehen sein.

Johannes-Denkewitz
Johannes mit seiner Arbeit "(T)Raumschiffe"

Samstag d. 28. Februar 2009

Gute Einstimmung

Am vergangenen Donnerstag gab es ein Trommelkonzert zur Einstimmung auf meinen Afrikavortrag im Bestehornhaus in Aschersleben. Es musizierten Trommler der Gruppe "Jekendi Maadiya" aus Aschersleben unter Anleitung von Orlando Gracia. Die Künstler hatten sichtlich Spaß und bereiteten das Bublikum mit dem ältesten Instrument der Menscheit auf eine zweistündige Radtour in Bildern durch Afrika vor.
Danke auch von mir für die Unterstützung des schönen Abends.

Aschersleben
"Jekendi Maadiya" in Aktion

Montag d. 2. Februar 2009

Begegnung einer Legende

Am Wochenende weilte ich auf dem 11. Dia-Festival in Saalfeld, das wie gehabt von den beiden Abenteurern Axel Brümmer und Peter Glöckner organisiert wurde.
Im Foyer stand ein von Hand bemaltes, mit alten Ledertaschen ausgerüstetes altgedientes Rad. Es gehörte Heinz Stücke der vor 46 Jahren zu einer Radweltreise aufgebrochen war und nie wieder angekommen ist. Er radelte Fast 600 000 Kilometer mit einer Dreigangnabe. Gestern Abend stand der kleine 69 jährige Dauerradler vor einem großen Pulk interessierter Zuhörer und gab viele Geschichten aus seinem Radnomadenleben zum Besten. Er bekam von mir eine Einladung zum Übernachten in meinem kleinen "Basislager" in Jeßnitz. Hoffentlich findet er irgendwann den Weg dort hin.
Ich wünsche Heinz jedenfalls alles Gute und noch viele schöne Jahre auf den Achsen seines Fahrrades.

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Heinz Stücke im Gespräch

Stuecke-002
Immer noch ist der Abenteurer mit seinem ersten Rad unterwegs

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Die alte Karte dokumentiert seine unzähligen Reiserouten

Mittwoch d. 3. Dezember 2008

Ausklang

So langsam klingt das Jahr 2008 aus. Wie immer gab es viele Erlebnisse und schöne Stunden aber sicher auch ein paar Tiefen zu durchleben. Für mich war es ein Jahr ohne größere Reise. Ein 4000er Gipfel in den Alpen wurde erklommen und eine kleine Radreise nach London gab es dann doch noch.
Dieses Jahr habe ich mich mehr um die Auswertung meiner Afrikareise gekümmert und viele Vorträge in ganz Deutschland gehalten. Ich hoffe ich konnte mein Publikum gut unterhalten und ein weinig mit auf Reisen nehmen.
Allen Besuchern meiner Homepage wünsche ich eine schöne Adventszeit, ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins nächste Jahr.

Friedhof-Jessnitz-08
Abendstimmung auf dem Friedhof in Jeßnitz


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